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Kanadas Hauptstadt…et Banlieue

Ein neuer Feiertag in Canada, der Familyday am 16.02. (außer für die Auditoren), hat uns ein langes Wochenende beschert. Die Gelegenheit haben wir genutzt, um uns auf den 5 Stunden Trip nach Ottawa zu machen. 6 Uhr am Samstag früh ging der Bus (wir haben einen Van gemietet und waren zu sechst unterwegs). Das Wetter war super: blauer Himmel und Sonne… bestes Reisewetter.

Gegen Mittag sind wir in Ottawa angekommen (nach 2 Zwischenstopps für gewisse Bedürfnisse: Toilette und Kaffee bzw. Tee für die Engländer). Das erste was man wir in der Hauptstadt Kanada’s macht…ist zum Mexikaner Mittag essen zu gehen. Danach haben wir zunächst das wichtigste erledigt: wir haben in The Bay (oder Le Baie eine Kaufhauskette in Kanada, ähnlich Karstadt oder Kaufhof) einen Korkenzieher gekauft. Wir hatten zwar an Wein für die Abende gedacht aber nicht an das entsprechende Werkzeug.

Dann haben wir aber wirklich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten besucht. Falls Obamas Besuch in Kanada in Deutschland in den Nachrichten war könnt ihr euch ungefähr ein Bild machen. Nur dass wir nicht bei Premier Minister Stephen Harper geladen waren. Wir haben uns die Regierungsgebäude nur von außen angesehen, die erhöht liegen. Zu Füßen des Hügels fließt der Ottawa River und der Rideau Kanal geht stufenartig (ist wie eine Rolltreppe für Schiffe) nach oben bis auf Höhe der Innenstadt. In Ottawa ist jedes Jahr Winterlude eine Art Festival mit Eisskulpurenausstellung und Imbisstände auf dem zugefrorenen Kanal. Was man in Ottawa gegessen haben muss, heisst Beavertail, Bieberschwanz, ein flaches, ovales, frittiertes Gebäck mit Zucker und Zimt.

Untergekommen sind wir in einem Motel in Gatineau auf der anderen Seite des Ottawa River. Auf der Seite spricht man dann auch schon französisch. Von da ging es dann am Sonntag in den Gatineau Park zumWandern und Schneeschuhlaufen. Da die Woche vor dem Wochenende ziemlich warm war, hatten wir schon Angst, dass sich Schneeschuhlaufen schon gar nicht mehr lohnt. Der Schnee war zwar schon etwas alt aber es war noch genug übrig.

Fürs Snowtubing (den Berg runter rutschen auf einem Busreifen) am Montag Vormittag waren die Bedingungen perfekt. Zwei Stunden ging es dann bergauf, bergab bis wir uns wieder auf den Weg nach Toronto machen mussten.