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Lange Fahrt am langen Wochenende

Zu Ostern haben wir uns auf den Weg nach Boston zu Stefanie und Stolle (www.bostonien.blogspot.com) gemacht. Da Karfreitag auch hier Feiertag ist, hatten wir ein langes Wochende, weswegen wir uns für das Auto entschieden haben. Laut Routenplaner sollte die Fahrt9 Stunden dauern.

Toronto - Boston

Toronto - Boston

Donnerstag nach der Arbeit ging die Reise los (nicht direkt nach der Arbeit, gegen 9:30 Uhr sind wir losgefahren). Da der Berufverkehr schon durch war, sind wir zügig aus der Stadt  und bis zur Grenze gekommen. Dort hatten wir auch Glück, da wir schon nach circa 10 Minuten Wartezeit schon mit dem Fingerabdruck dran waren. Gegen 1 Uhr nachts haben wir in der Nähe von Rochester angehalten und auch noch ein Motel gefunden, das uns aufgenommen hat. Komisch war allerdings die große Spiegelwand in dem Zimmer. Die sah fast so aus als wenn die von der anderen Seite durchsichtig ist.

Nach einem Bagel zum Frühstück ging die Fahrt weiter. Wir hätten ja nicht gedacht, dass wir auf den Weg nach Boston eine Europatour machen aber auf der Strecke lagen Liverpool, Oxford , Amsterdam, Verona, Rome…(dafür waren 9 Stunden eigentlich ganz gut). Auf einem Großteil des Highway mussten wir Mautgebühren an den Auf- und Abfahrten zahlen. Als das Navi dann noch 15 km bis zum Ziel angezeigt hat, sollte man meinen dass man bald da ist. Allerdings hatte das Navi nicht die letzte Mautstation eingerechnet, an der es einen Stau gab in dem wir über eine Stunde gestanden haben. Irgendwann haben wir es dann doch durch geschafft und sind in Cambridge angekommen, wo Stefanie und Stolle wohnen. Am Ende waren es doch über 10 Stunden (mit wahnsinnigen 120 km/h). Dann wurde das Wiedersehen erstmal mit einem Bier gefeiert (und getrocknetem Tintenfisch).

Zum Abendbrot ging es nach China Town. In dem Restaurant waren die Portionen so groß, dass wir auch mit zwei Gerichten für uns vier audgekommen wären. Danach sind wir zu einer Doktor-Feier von einem Bekannten von Stolle gegangen, der auch Deutscher war.

Samstag hatten wir eigentlich für Seheswürdigigkeiten entlang des Freedom Trail vorgesehen. Wir haben uns auch bemüht bei Kälte, Regen und Wind die Sightseeing-Laune aufrecht zu erhalten. Am frühen Nachmittag haben wir uns dann doch entschieden die Aktion abzubrechen. Hier die wenigen Bilder, die wir im Regen gemacht haben.

Jedenfalls sind wir durchgefroren wieder zur Wohnung zurück gefahren und haben uns ein Outlet-Center heraugesucht, das wir dann angesteuert haben. Da sind wir dann auch geblieben, bis die Geschäfte zu waren (zum Glück waren wir nicht den ganzen Tag da). Bis zum späten Abend haben wir die letzten Neuigkeiten erfahren, die es aus der Heimat zu berichten gab.

Nach einem deftigen Frühstück mussten wir auch schon wieder losfahren. Bei Sonnenschein haben wir den Oster Sonntag im Auto verbracht und uns diesmal an der Grenze angestellt.